ZUT 2025 – Leutasch Trail

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ZUT 2025 – der Zugspitz-Ultra-Trail war mal wieder ein absolutes Highlight für mich als (Trail)-Läuferin. Nachdem ich in diesem Jahr den Bilstein-Marathon, den Chiemgau Trail (38km), den Rennsteig-Marathon sowie die 4-tägige Allgäu Trail-Trophy (107km, knapp 7.000 Höhenmeter) gelaufen war, fühlte ich mich eigentlich fit für mein Saison-Highlight. Kann man sich überhaupt „fit genug“ fühlen? Insgesamt habe ich in 2025 bisher wesentlich weniger Laufkilometer (manchmal nur 25km/ Woche) als in den Vorjahren absolviert, aber stattdessen mein Krafttraining intensiviert. Bisher schien dies meinem Körper und meiner Laufleistung gut bekommen zu sein, wie sich bei den vorherigen Veranstaltungen gezeigt hatte. Würde das auch für einen alpinen Ultralauf, dem ZUT reichen?

Ich packe schon früh meine Ausrüstung und Ernährungspakete zusammen. Gut eine Woche vorher, war halt etwas Luft gerade. Schon werde ich extrem nervös. Es ist doch nur packen. Wieviele Gels und Riegel benötige ich? Wie wird das Wetter? Es sieht für das ZUT-Wochenende sehr gut aus, aber in den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern. Zudem muss die Pflichtausrüstung (Regenjacke, lange Hose, langes Oberteil, Handschuhe, Mütze etc.) immer mit.


Endlich in GAP

12. Juni 2025 – Ankunft in Garmisch-Partenkirchen. Es ist immer toll, hier zu sein. Die Berge.. – einfach grandios. Zudem ist ein Großteil „meiner“ ZUT-Familie schon da. Ich genieße die Gesellschaft. Heute abend wird „Ninaruns“ auf die Strecke gehen, 160km! Der neue ZUT 100Meilen wird für sie zwei schlaflose Nächte bedeuten. Wir sind bei ihrem Start dabei. Unglaublich, wie viele Menschen hier am Straßenrand stehen und die absoluten Ultramarathonläufer*innen an der Strecke anfeuern. Die Stimmung ist der Wahnsinn. Der Startschuss fällt um 20 Uhr. „Ninaruns“ wird grandios finishen. Sie ist eine wahre Heldin des ZUT 2025 und überhaupt!

Kurzzeitig vergesse ich mein vergleichsweise „kurzes“ Rennen, den Leutasch Trail über 68km und 2.870 Höhenmeter. Die Spannung steigt wieder, als ich meine Startunterlagen abhole und über die Expo schlendere. Habe ich wirklich alles an Pflichtausrüstung dabei? Es soll 30 Grad warm werden, genau mein Wetter! Allerdings gibt es auch eine gewisse Gewittergefahr. Wir werden sehen. Ich hatte mich vorher nochmals mit dem Verhalten bei Gewitter vertraut gemacht.


It’s race day

14. Juni 2025, 6:45 Uhr. Wir schlendern gemütlich von unserem AirBnB in Richtung Eisstadion. Dort fahren die Shuttle-Buse in Richtung Leutasch ab. Ich bin extrem nervös. Die beiden letzten Nächte konnte ich kaum schlafen. In der Nacht vor dem Rennen ist dies normal, aber die vorletzte Nacht hätte besser sein können, ja müssen. Mein Rucksack ist voll, voller Pflichtausrüstung und Ernährung. 13 Gels und Riegel habe ich für die 68km eingeplant. Zudem noch Flüssignahrung für meine Getränke. An den Verpflegungsstationen (VPs) plane ich noch zusätzliches Essen ein. Wir werden sehen! Noch ahne ich nicht, dass gerade die Ernährung zu einem wirklichen Problem für mich werden und meinen Rennverlauf – gar das finishen – gefährden könnte.

In Leutasch ist es voll, viele nervöse Läufer*innen. Ich bin eine davon. Die Gespräche mit meiner „ZUT-Family“ (nicht über Laufen) lenken mich ab. Der Start ist in einer Halle, recht ungewöhnlich aber gut. So haben wir wenigstens noch einen Moment Schutz vor der Sonne. Für die weiblichen Läufer gibt es einen eigenen Startbereich. Wer will, kann sich dort hinstellen. So war es gestern beim Start für die 160km auch. Gestern waren es 26 Frauen und ca. 270 Männer, die auf die neue 160km Ultradistanz gegangen sind. Heute machen die weiblichen Starterinnen 30% aus. Wir bleiben stehen. Ich mag keine Separation zwischen Mann und Frau. Warum können wir nicht einfach gemeinsam starten und jeder da stehen, wo er oder sie möchte? Wenn Frauen gerne weiter vorne starten möchten, dann würden sie es sicher machen. Es erinnert mich an den Weltfrauentag, an dem manche Firmen ihren Mitarbeiterinnen Blumen, Schokolade o.ä. schenken. Total unnötig und in meinen Augen deshalb gerade diskriminierend. Aber gut – dies ist halt meine Meinung und ich merke, dass ich damit auch nicht alleine bin.


Es geht hoch hinauf

Um 9 Uhr geht es los. Wir laufen über die Startlinie und noch einige Meter mehr. Schon geht es leicht bergauf. Das erste Gehen. Danach geht es fluffig auf ebener Strecke weiter. Ein schönes Einlaufen. Schon nach wenigen Kilometern geht es wieder bergauf, Richtung Scharnitzjoch. Ich liebe den Aufstieg bzw. eher den Gipfel. Schon 2022 bin ich beim damaligen ZUT aufs Scharnitzjoch aufgestiegen und habe es genossen. Deshalb habe ich hauptsächlich den Leutasch Trail gewählt. Ich packe meine Stöcke aus, der steile breite Weg ist anstrengend. Es ist schon gut warm. Hitze macht mir grundsätzlich nichts aus, bei diesem Anstieg zu Beginn schon. Die finalen Schritte zum Gipfel sind auf einer Weide. Kühe laufen hier herum, es ist einfach toll. Alpines Flair pur. Die Kühe werden von Hirten geleitet. Sicher sehr ungewohnt für sie, so viele Menschen am frühen Morgen um sich zu haben. Eine Kuh versperrt mir den Weg. Macht nichts, gehe ich einfach parallel. So einfach ist es dann doch nicht. Ich „battle“ mich fast um die Geschwindigkeit mit dem Weidetier, das dann stehen bleibt. Die Tiere sind hier zu Hause und haben definitiv das „Heimrecht“.


Glücksgefühle aufm Gipfel

Die Aussicht ist einfach atemberaubend. Wir gehen im Schritt hintereinander her. Niemand drängelnd. Es ist weder zu schnell noch zu langsam, grandioses Wohlfühltempo. Es stimmt alles zu diesem Zeitpunkt. Der Gipfel ist erreicht, ich genieße es und bin glücklich. Trotz aller Glücksgefühle ist dies immer noch ein Wettkampf, also nicht zu lange die Aussicht genießen.

Es geht in den Downhill. Zuerst etwas steil und durch Geröll rutschig. Ich nehme meine Stöcke zur Hilfe. Ansonsten lasse ich es rollen. Es rollt viel besser als vor drei Jahren noch. Zwei Mal Trans Alpine Run haben wohl doch geholfen und trainiert, vor allem im Downhill.

Erste Anzeichen einer Krise

Nach 15 Kilometern und 930 Höhenmetern gibt es den ersten VP Hubertushof. Ich trinke Cola. Recht früh für mich, Cola mag ich ansonsten eher ab KM 30 oder KM 50. Heute scheint alles anders zu sein. Ich merke, dass ich mit der Nahrungsaufnahme Probleme habe. Ich bekomme schlicht keine Gels oder Riegel so wirklich runter. Es ist sehr schwierig. Der eigentlich von der Kohlenhydrat-Aufnahme sinnvolle 45-Minunten-Rhytmus für Gels/ Riegel fällt mir schwer und ich bekomme es nur mit Zeitverzögerung hin. Ein Gel hat je nach Intensität 25 oder 45g Kohlenhydrate. Dies ist eigentlich das Mindeste an Power, was man als Läufer*in zu sich nehmen sollte. Es ist wie es ist.

Es geht an der Leutascher Arch und der Isar in Richtung Mittenwald. Eine wellige Strecke, die ab und zu auch Schatten bietet. Es zieht sich, ich laufe langsam aber konstant. Die Hitze macht mir nicht viel aus, ich bin eher eine Hitzeläuferin. Ich sehe viele Läufer*innen, denen es – auch auf Grund der Wärme – nicht gut geht. Viele suchen Schutz in Unterständen oder Kühle im Fluss. Es läuft bei mir, ich laufe an vielen anderen Mitläufer*innen vorbei. Ein gutes Gefühl. Endlich ist der VP Mittenwald (KM 24) erreicht. In der prallen Sonne fülle ich meine Flask auf. Das Wasser und die Iso-Getränke sind sehr warm. Es fällt mir auf.

Die Krise spitzt sich weiter zu

Um den wunderschönen Ferchensee geht es weiter. Es ist wirklich warm, wir laufen in der prallen Sonne. Ich genieße es. Ein Sprung ins kühle Wasser wäre jetzt auch schön. Später oder nächste Woche. Jetzt erstmal das „Ding“, den Leutasch Trail finishen.
Im weiteren Verlauf zieht und zieht es sich. Ich gehe und laufe. Hoch eher gehen, eben und bergab laufen. Ich denke über meine Nahrungsaufnahme nach. Ich kann einfach nichts essen. Die wenigen Gels, die ich zu mir nehme, sind eine einzige Qual. Blöd, hoffentlich wird mir dies nicht irgendwann zum Verhängnis bzw. zum „DNF“ („did not finish“) führen. Kurz vor dem VP Elmau erinnere ich mich an ein steiles Bergabstück. Ich nehme die Stöcke in die Hand. Es ist schon ein Vorteil, wenn man die Strecke kennt. So geht es viel einfacher und ich erreiche bei KM 33,5 den VP am Schloß Elmau. Hier ist viel los. Laute Musik, anfeuernde Menschen. Ich bekomme nicht viel mit und bin auf meine „to do’s“ am VP konzentriert. Flasks auffüllen, Müll wegwerfen, Cola trinken. Ich trinke mindestens einen Liter Cola. Gut so. Essen fällt mir nach wie vor schwer. So reicht es nur für ein kleines Stück Kuchen, das mir leider nicht gut bekommt.

Mehr als die Hälfte der Strecke ist nun geschafft. Ich merke die Anstrengung und trinke viel. Auch meine dritte (Ersatz-)Flask kommt zum Einsatz. Reicht das Wasser bis zum nächsten VP? Dieser ist erst bei KM 47. Ich bin unsicher. Ich kann nichts essen und die Getränke sind limitiert. Aus der Ferne sehe ich die Bergwacht Bayern. Die werden doch nicht? Ja, es gibt eiskaltes Wasser. Viele Läufer*innen nehmen erstmal eine Dusche. Ich verzichte darauf. Ich hatte vor einigen Jahren bei einem sehr heißen Halbmarathon einmal schlechte Erfahrungen damit gemacht und seitdem verzichtete ich auf „plötzliches“ kaltes Wasser. Ich fülle meine Flask mit eiskaltem Wasser auf. Ein Geschenk, ich bin sehr dankbar.


Notfall in der Klamm

Weiter geht es Richtung Partnachtklamm. Ein kleines Mädchen bietet Wasser und Obst an. Ich lehne ab. Ziel ist es, mir in der schattigen Klamm Zeit zu nehmen und einen Power-Riegel zu essen. Ich laufe über eine Brücke und blicke kurz auf die Schlucht. Ganz schön tief und imposant. Etwas komisch ist die Atmosphäre schon. Seit Minuten kreist ein Rettungshubschrauber außen an der Klamm vorbei. Nun sehe ich leider den Grund – umringt von Sanitäter*innen liegt jemand auf einer Trage. Ich gehe schnell dran vorbei. Die Person scheint bewusstlos, wird aber scheinbar gut von Sanitäter*innen versorgt. Der kurze Anblick weckt Erinnerungen an ein privates Erlebnis aus 2019. Ich bin etwas schockiert und die Kraft schwindet noch mehr. Schnell versuche ich, von der Stelle wegzukommen. Hinter mir wird die Klamm dann erst einmal gesperrt, um die Person abzutransportieren. Nicht schön.


Die Kräfte schwinden

Nun geht es steil bergauf. Ich habe keine Kraft mehr, mir wird schwindelig. Kreislaufprobleme kommen hinzu. Noch ein paar Meter, denke ich mir. Ich bleibe stehen und versuche, einen Riegel zu essen. Es gelingt nur schwer, klappt aber. Gut geht es mir wirklich nicht, jetzt kommt noch eine gewisse Übelkeit durch den Power-Riegel hinzu. Glücklicherweise bekomme ich den gesamten Riegel herunter. Nun gehe ich langsam weiter, immer konstant den Berg hinauf. Endlich sehe ich wieder Tageslicht, ich bin aus der Klamm raus. Es ist nicht mehr so steil. An Laufen ist gerade nicht zu denken. Solange mir so extrem übel ist, werde ich keinen Meter laufen. Ich muss den Riegel in mir behalten, ansonsten geht oder läuft hier gar nichts mehr. Ich gehe und gehe und gehe. Trotzdem überhole ich noch andere Läufer*innen, denen es schlechter zu gehen scheint.

Ich schaue nach vorne. Uups, war das ein Donner? In weiter Ferne zieht es sich zu. „Blumenkohlartige“ Wolken bilden sich. Es sieht nach Gewitter aus. Glücklicherweise knallt die Sonne nicht mehr so stark. Ich laufe langsam los. Es geht immer besser, die Übelkeit ist weg. Was für ein Glück. Ich spreche mit anderen Läufer*innen über das Wetter. Alle schauen besorgt gen Himmel.


Verkürzung des Rennens

Bei Kilometer 47 erreiche wir die nächste VP Laubhütte. Dort erhalten wir die Info, dass die Strecke um den letzten „Loop“ zum Osterfelderkopf (ca. 5km und 350 HM) wegen des wohl aufkommenden Gewitters gekürzt wird. Die Reaktionen der Läufer*innen sind unterschiedlich. Die einen haben Sorge wegen des nahenden Aufstiegs (ca. 750 HM zum Kreuzeck) und möchten diesen wegen des drohenden Gewitters nicht mehr machen. Sie möchten von der Verpflegungsstelle abgeholt werden. Die anderen sorgen sich um das Finish. Ist das ein richtiges Finish? Bekomme ich eine Medaille und das Finisher-Shirt? Und was denke ich? Im ersten Moment bin ich etwas erleichtert. Mir ging es die letzte Zeit nicht gut, hatte massive Probleme mit der Nahrungsaufnahme. Andererseits ist es natürlich auch schade, den Lauf nicht wie geplant zu beenden. Aber gut, ich kann es nicht ändern. Der Veranstalter hat die Verantwortung. Wir werden darauf hingewiesen, dass wir direkt bei Erreichen des ersten Gipfels umgeleitet werden. „Ihr müsst nichts machen, wir geben euch den Weg vor. Ihr habt keine andere Wahl.“ So ist es schließlich. Ich vertraue dem Veranstalter Plan B. Bisher habe ich nur sehr gute Erfahrungen gemacht.


Der letzte Aufstieg

Ich beginne den Aufstieg. Ganz schön steil. Es sind wohl 750 Höhenmeter auf 5 Kilometern. Der Weg schlängelt sich, es geht Kurve um Kurve. Ich versuche wieder, etwas zu essen. Es gelingt nur bedingt. Entsprechend schwach und träge fühle ich mich. Was macht einen Marathon, Ultralauf aus? Physis, Psyche und Ernährung. Fällt nur einer dieser Punkte aus, wird es schwierig bzw. unmöglich, einen Lauf zu beenden. Die Ernährung ist ein mindestens gleichberechtigter Pfeiler. Ich kämpfe und lasse Läufer*innen an mir vorbeigehen. Irgendwie muss ich jetzt den Berg hoch. Schon die ganze Zeit hören wir die „Cheering Zone“. Das pusht mich auf. Es wird geschrien, angefeuert – einfach toll. Schon von ganz unten an hören wir sie deutlich. Das inspiriert und treibt mich weiter an. Ich höre wie sich andere Läufer*innen übergeben. Es ist nicht schön. Andererseits ist die Anfeuerung der ZeGaPa-Cheering-Zone unermüdlich. Es kann doch nicht mehr weit sein, ist doch schon so nah. Noch eine Kurve und noch eine und noch eine. Wir werden mit Schildern aufgemuntert „Lauf so, als hätte Dein Handy nur noch 5% Akku“, „nicht heulen“, „Courtney wäre stolz auf dich“. Endlich, endlich bin ich – nach einer gefühlten Ewigkeit – oben. Es sind echt noch viele Leute in der Cheering Zone, trotz der angespannten Wetterlage. Ein Wahnsinn, die ZeGaPa.


„Nur noch“ bergab

Noch eine kurze Rampe und dann geht es nur noch bergab! Rund 1.100 negative Höhenmeter nach Garmisch. Ganz schön steil! Ich merke, wie sich an mein Füßen Blasen bilden. Ich hatte durchs Laufen noch nie Blasen an den Füßen. Ok, dieser Lauf scheint besonders. Ich blende die Schmerzen – nicht nur an meinen Füßen sondern an meinem gesamten Körper – aus. Ich versuche Tempo aufzubauen, sofern das überhaupt noch möglich ist. Es gelingt ganz gut. Bergab auf der Forststraße – das kann ich eigentlich. Heute nur mit gemäßigtem Tempo, aber ok. Endlich bin ich unten. Es geht an der Bahnlinie und dann den letzten Kilometer um den Bahnhof in das Stadtzentrum von Garmisch. Endlich erreiche ich den Kurpark und damit das Ziel. Ich habe es geschafft! Finish Leutasch Trail in 11,05 Stunden. Damit bin ich 14 meiner Altersklassen (Gesamt 62 Läuferinnen). Eigentlich interessiere ich mich nie für das Ergebnis, da für mich das Erlebnis im Vordergrund steht. Heute werde ich von anderen darauf gestoßen, dass ich doch super abgeschnitten habe. Ok, es freut mich doch sehr. In meiner Altersklasse sind schließlich auch Läuferinnen, die 10 Jahre jünger (natürlich auch älter…) sind.


Das Fazit

Es war insgesamt eine absolut wahnsinnig tolle Veranstaltung. Der Support auf und an der Strecke war enorm. Die Organisation und der Ablauf vom Veranstalter Plan B – wie immer – extrem gut!
Ich persönlich bin mit meinem Abschneiden und vor allem Finish beim Leutsch Trail sehr zufrieden. Es war ein grandioser Lauf, bei eigentlich „meinem“ heißen Laufwetter. Letztlich war allerdings meine Nahrungsaufnahme absolut schlecht. Ich habe von 13 mitgeführten Gels und Riegeln lediglich sechs verzehren können. An den VPs habe ich ebenfalls so gut wie nichts gegessen, nur Cola getrunken. Eine absolute Katastrophe und letztlich fast ein Wunder, wie ich diesen Lauf noch „normal“ und ins Ziel einlaufend beenden konnte. Möglicherweise habe ich davon profitiert, dass ich zumindest an den zwei Tagen vor dem Rennen ausreichend Carbs zu mir genommen habe? Ich bin mir durchaus bewusst, dass dies auch hätte schiefgehen und zu einem, meinem ersten „did not finish“ hätte führen können.

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